Lars Arnold, liebt die Natur, das Meer, die Ruhe und den Sturm.

 

Der Fotograf will die Natur festhalten, aufziehende Stürme, vom Wind zerzaustes Land und harte Landschaftskontraste. Er ist ein Natur Fotograf, mit Hang zur speziellen Panoramafotografie. Die Liebe zur Natur kommt wohl daher, dass der Fotograf auf der Insel Hiddensee aufgewachsen ist.

 

Vieles hat mich auf meiner letzten Reise nach Skandinavien an die raue Schönheit der wilden Natur meiner Heimat erinnert.

 

Das Ursprüngliche, die Lebendigkeit der Natur spiegelt sich auch in seine Fotos wider. Du suchst die unberührte Natur, lebst und arbeitest aber hauptsächlich in Leipzig und Berlin. Wie lässt sich das vereinbaren?

 

L: "Das ist nicht immer einfach, ich versuche viel zu Reisen, um schöne Momente tolle Orte zu finden, dabei zieht mich immer wider die Natur an und versuche aufziehende Stürme, vom Wind zerzaustes Land und harte Landschaftskontraste in meinen Bildern einzufangen ich mag die Gegensätze und Kontraste und integriere das auch in meinen Bildern. Am liebsten fotografiere ich, wenn es wolkig oder dunstig ist und ein Sturm aufzieht. Dann wird die Welt in ein besonderes Licht gehüllt. Sie erscheint mir dann unglaublich ruhig und machtvoll das sie mich ehrfürchtig macht. Wenn ich irgendwo hinfahre, um zu fotografieren, muss ich Teil der Landschaft werden. So kann ich mich auf die Elemente konzentrieren, die einen Ort einzigartig machen. Mich fasziniert die ständige natürliche Veränderung in der Natur und gleichzeitig zieht es mich immer wieder zurück zu meinem Ursprung Hiddensee.

 

Deinen Bildern merkt man an, dass Dir die Schönheit der Natur bewusst ist.

 

L: Man muss einfach ein gewisses Bewusstsein für die Natur entwickeln und sie respektieren. Dafür muss man vielleicht auch ihre gewaltige macht spüren, um den nötigen Respekt für die Natur aufzubringen. Wenn die Herbststürme auf der Insel einkehren, kann man, das sehr gut erleben teilweise sogar Steilküsten abschnitte abbrechen und sich das Meer diesen ein benimmt. Um an einer anderen stelle der Insel wieder ablagert zu werden.

Leider erleben die meisten Menschen die Natur überhaupt nicht mehr oder wissen es einfach nicht mit ihr sorgfältig Umzugehen.

 

Was willst Du mit Deinen Bildern zeigen?

L: die anziehende Kraft und Überlegenheit der Natur, Wetterumbrüche, vom Wind zerzaustes Land.

Ich versuche, die Beziehungen zwischen der Natur und des Bildes was ich machen möchte zu finden, auch etwas Widersprüchliches einzufangen was es besonders macht.

 

Du machst die Natur zum Thema Deiner Arbeit. Was bedeutet sie für Dich? L: "Das kann ich schwer in Worten fassen. Der Begriff ‚Freiheit' würde nicht ausreichen es umfassend zu beschreiben, da es nur eine Seite der Natur wiedergibt und auch die ‚Schönheiten der Landschaften', die man in meinen Bildern sehen kann, sind es nicht alleine, die ich einfangen will. Es ist vielmehr das Leben, das Leben, das sehr schön sein kann, aber auch verwundbar ist. Die Weite der Landschaften, das unergründliche Meer.

 

Da gab, es zum Beispiel einen einzigartigen Tag, den ich so noch nie auf der Insel erlebt habe, der alles übertroffen hat, ein vom Wetter erfüllter Tag. Es war alles dabei: fantastisches strahlendes Licht, mächtige Regenwolken, blau leuchtender Himmel und eine sich ständig verwandelnde stürmische Ostsee.

 

Dann steht man vom Regen durchnässt da und sieht die ganze Farben bracht, der Strand mit den peitschenden Wellen des Meeres und einen blutroten Sonnenuntergang. Was macht für Dich einen Tag zu etwas Besonderem? L: "Ich denke, das hängt sehr von der jeweiligen inneren und äußeren Stimmung ab und wenn sich beides ergänzt, dann erlebt man diese Intensität der Wahrnehmung. Es kann ein Sturm sein, aber auch ein einzigartiger Sonnenuntergang.

 

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